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Der Fonds Soziokultur e.V. fördert im Sinne seiner Satzung
solche Modelle kultureller Praxis, die die alltägliche Lebenswelt
in die Kulturarbeit einbeziehen und zugleich eine Rückwirkung
der so entstehenden Formen von Kunst und Kultur in unsere Gesellschaft
anstreben.
Die Förderung der Soziokultur soll der Entfaltung der ästhetischen,
kommunikativen und sozialen Bedürfnisse und Fähigkeiten
aller Bürger dienen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Erhaltung
und Weiterentwicklung der kulturellen Chancengleichheit und der
demokratischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland.
Ziele sind die Entwicklung der kulturellen Bildung der Kinder,
Jugendlichen und Erwachsenen durch Vermittlung und Aneignung kultureller
und künstlerischer Ausdrucksformen und Ermutigung und Befähigung
zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
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Leitlinie der Förderpraxis des Fonds Soziokultur ist die Stärkung
von Innovation und Kontinuität soziokultureller Praxis. Sie
versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe, indem sie die Selbstorganisation
und Selbstver-antwortung in der Kulturarbeit unterstützt.
Die nachstehend beschriebenen Förderungsgrundsätze sollen
die Ziele der durch den Fonds Soziokultur e.V. beabsichtigten Förderungen
verdeutlichen.
Aus den Mitteln des Fonds Soziokultur e.V. werden Vorhaben gefördert,
die für die demokratische Kulturentwicklung in der Bundesrepublik
Deutschland insgesamt von Bedeutung sind und konkret die Qualifizierung
der soziokulturellen Praxis bewirken. Die Vorhaben sollen in diesem
Sinne Modellcharakter besitzen und beispielgebend sein für
die weitere Entwicklung der Soziokultur.
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Der Fonds Soziokultur e.V. fördert durch die Vergabe von Zuschüssen
und die Gewährung von Ausfallgarantien. Gefördert werden
zeitlich befristete Projekte; regelmäßige Förderungen
sind nicht vorgesehen. Die Förderungsmittel sollen dabei so
eingesetzt werden, daß weitere öffentliche und/oder private
Finanzierungsquellen erschlossen und mobilisiert werden.
Der Fonds fördert insbesondere solche Modellvorhaben, die
sonst aus finanziellen Gründen nicht realisierbar wären.
Dabei wird freien Trägern (Initiativen, Vereinen) der Vorrang
gegeben vor öffentlichen Antragstellern. In der Gesamtheit
der durch den Fonds geförderten Projekte soll die gesamtstaatliche
Bedeutung der Förderpraxis sichtbar werden.
Die Förderung setzt in der Regel eine angemessene Eigenleistung
voraus, die über Geld, Sachmittel und Arbeitsleistungen in
die Finanzierung eingebracht werden kann. Auf die Auswertung und
Dokumentation der Ergebnisse und Erfahrungen wird besonderer Wert
gelegt.
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