Erst kommt das Fressen

Der südafrikanische Fotojournalist und Kriegsberichterstatter Kevin Carter gewann 1994 den Pulitzer Preis für seine Bildreportagen über die Hungersnöte im Sudan. Eines der Bilder zeigt einen Geier, der gierig ein verhungerndes Kind beobachtet. Ein Jahr später beginn Carter Selbstmord. In seinem Abschiedsbrief schreibt er: „Ich werde von meinen Erinnerungen an Morde, aufgedunsene Leichen, an Wut, Leiden, verhungernde und sterbende Kinder gejagt. Das Bewusstsein von diesem Leben übersteigt jede Lebensfreude, es gibt keine Lebensfreude mehr.“ 15 Jahre später hat sich kaum etwas an den damaligen Zuständen geändert, obwohl zahlreiche Politiker ebenso wie Vertreter der Zivilgesellschaft immer wieder den „Kampf gegen die Armut“ verkündet haben. Wenn Sie die Bilder von Kevin Carter ertragen wollen, klicken Sie hier: www.whyhunger.de

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