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Das gute Beispiel
Das Projekt hat inzwischen über die Grenzen Österreichs hinaus Nachahmer gefunden. In der Schweiz hat das Züricher Theater am Neumarkt 2004 die „Aktion 41 – Theater für alle“ gesatrtet – es arbeitet hier mit der örtlichen Caritas zusammen. Auch in Berlin wird das Wiener Modell diskutiert und auch im Berliner Senat behandelt. Anfragen gibt es auch aus Stuttgart, Darmstadt, Leipzig und Hamburg. Auch in Schwerin, Bielefeld oder Minden gibt es ähnliche Initiativen. In Frankfurt fordert der Verein Kultur für ALLE e.V. : „Macht es möglich, dass Kultur zum Existenzminimum gehört“ – seit letztem Jahr gibt auch er Kulturpässe an Interessierte aus, am Main ein scheckkartenähnlicher Ausweis, mit dem der man sich, in Verbindung mit einem Lichtbildausweis, an den Kassen der Veranstalter ausweisen kann. In Luxemburg wird es im Laufe dieses Jahres einen passeport culturel geben. Beteiligt sind hier das Kulturministerium, das Ministerium für Familie und Integration, der Fonds national de solidarité und CULTUR’ALL.
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Schlagworte: Armut, Ausgrenzung, Integration, Kultur, Kultur für alle, Kulturelle Teilhabe, Kulturpass, Kunst, Netzwerk, Teilhabe
