Armut

Erste Generation

Donnerstag, 15. April 2010

Über die Stimmung der ersten Einwanderergeneration in den französischen Vorstädten berichtet der Jopurnalist Tahar Ben Jelloun und stellt fest, dass die jetzt alternden Immigranten sich „im Stich gelassen“ fühlen: „Einige arrangieren sich damit und sind glücklich, andere hoffen nur, dass das Schicksal sie verschont. Dann teilt man ihnen mit, dass ihr Sohn bei einer Schlägerei oder einer Straftat ums Leben gekommen ist, und sie sind stumm.”  Weiterlesen

Kunst auf den Tisch

Mittwoch, 31. März 2010

Lebensmittel Kultur: Kulturlogen in Marburg und demnächst in Berlin organisieren kostenlose Eintrittskarten für Menschen mit geringem Einkommen – in Kooperation mit einigen Tafeln. (weiterlesen…)

Europa 2020

Sonntag, 21. März 2010

Der Anteil der Schulabbrecher soll in Europa  auf unter 10 % abgesenkt werden, mindestens 40 % der jüngeren Generation sollen einen Hochschulabschluss erreichen, daneben soll die Zahl der armutsgefährdeten Personen um 20 Millionen sinken. Das sind nur drei der Ziele, die die Europäische Kommission in ihrer Mitteilung “EUROPA 2020 – Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum” ansteuert. Damit soll in der EU insgesamt ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum untermauert werden. EUROPA 2020 folgt der umstrittenen „Lissabon-Strategie“ Lissabon-Strategie , die 2000 von den europäischen Regierungschefs auf den Weg gebracht worden war. Kommissionschef José Manuael Barroso zu den Gründen des erneuten „Aufbruchs“: „Die Krise ist ein Weckruf. Wir müssen erkennen: ein „Weiter so wie bisher“ würde uns in der neuen Weltordnung schrittweise in die Zweitrangigkeit zurückfallen lassen. Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit für Europa. Jetzt ist die Zeit für entschlossenes und ambitioniertes Handeln.“

Hunger auf Kultur

Sonntag, 21. März 2010

Für Mai plant der Wiener Verein “Hunger auf Kunst und Kultur” eine Kampagne gegen Ausgrenzung und Armut: Auch Menschen in finanziellen Schwierigkeiten haben ein Recht auf Kunst und Kultur. (weiterlesen…)

Reloaded: Alte Ungleichheiten – neue Spaltungen

Sonntag, 21. März 2010

Die ökonomische Ungleichheit ist auch in der Lebensstilgesellschaft nicht verschwunden, meint der Soziologe Jens Dangschat – erst recht nicht in der kreativen Stadt oder in der kreativen Klasse. (weiterlesen…)

Cultural Diversity

Montag, 15. März 2010

Am 16./17. April findet in Paris ein weiteres UNESCO-Treffen zum Thema Kulturelle Vielfalt statt. Es widmet sich der Beziehung zwischen sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung und der Bekämpfung von Armut. Das Symposion „Funding Culture, Managing the Risk” ist Teil einer Serie, die in 2009 mit dem “UNESCO World Forum on Culture and Cultural Industries“ in Monza und dem Symposion “Culture and Development: a response to the challenges of the future?” in Paris begonnen hat. Zwischen dem 16. März und 6. April organisiert die UNESCO dazu eine  Online-Diskussion . Sie soll dazu beitragen, so Françoise Rivière, Assistant Director-General for Culture, Infos zur Sache auszutauschen und erneut das “dynamische Potential kultureller Investitionen für eine nachhaltige Entwicklung, Verringerung von Armut und wirtschaftliches Wachstum deutlich zu machen“. Kulturelle Vielfalt allein macht nicht glücklich, meint dagegen Ayaan Hirsi Ali : „Westliche Feministinnen sollten misstrauisch gegenüber dem Anspruch an kulturelle Vielfalt sein, sofern sie nicht auch im Namen der Kultur unbeabsichtigt Poligamie, Kinderehe, eheliche Vergewaltigung, Ehrenmorde, das Schlagen von Frauen, selektive Abtreibung weiblicher Föten und andere Traditionen rechtfertigen wollen.“

Unglück kommt von Ungleichheit

Montag, 15. März 2010

Nicht Wachstum um jeden Preis, sondern mehr Gleichheit sollte in Zukunft unser Ziel sein, findet Kate Pickett. (weiterlesen…)

Kinderkulturkonto

Dienstag, 9. März 2010

Die  Jugendkunstschule Köln e.V. hat schon seit längerem ein Kinderkulturkonto eingerichtet. Ziel des Spendenkontos: Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten die Teilnahme an ihren Kursen und an Projekten zu ermöglichen. Wahlweise können Kursplätze für bedürftige Kinder und Jugendliche oder die Projektarbeit in sozialschwachen Stadtteilen unterstützt werden. Die Spannweite der Projektangebote reicht von musikalisch-künstlerischer Früherziehung in Kindergärten, über Projekte zur Sprach- und Leseförderung in Schulen, Schulhofgestaltung (z.B. Bau von Wahrnehmungsgärten oder Wandgestaltung), Tanz- oder Theaterprojekte, Anti-Gewalt-Training (Video-, Tanzprojekte) bis zu größeren Stadtteilprojekten mit Schulen, Jugend- oder Bürgerzentren. Für Firmen besteht auch die Möglichkeit, eine Kinderkulturpatenschaft zu übernehmen. Mehr hier unter dem Stichwort Kinderkulturkonto.

Stadtpolitik und soziale Kohäsion

Dienstag, 9. März 2010

Das Modell der europäischen Stadt als Mix aus städtebaulicher Gestaltung, sozialer Integration und wirtschaftlicher Dynamik ist gefährdet, meint Jürgen Göddecke-Stellmann. (weiterlesen…)

Kunst gegen Obdachlosigkeit

Donnerstag, 4. März 2010

Die Düsseldorfer Straßenzeitung fiftyfifty feiert ihr fünfzehnjähriges Jubiläum. Die ihr angeschlossene fiftyfifty Kunstgalerie feiert mit. Die Macher sehen ihr Engagement nicht nur karitativ. (weiterlesen…)