Das Bundesverfassungsgericht hat über Hartz IV entschieden. Aber missverständliche Formulierungen könnten die politische Ebene ermuntern, die bisherige Linie fortzusetzen, statt die Aufträge des Gerichts für die Zukunft umzusetzen, meint die Duisburger Juristin Helga Spindler . Deshalb kommt es jetzt darauf an, gesichertes Datenmaterial zur Hartz-IV-Wirklichkeit zu sammeln. Weiterlesen
Ausgrenzung
Existenzminimum sichern
Montag, 17. Mai 2010Positiv Denken
Montag, 17. Mai 2010Ein Handbuch zur praxistauglichen Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung von strukturellen Diskriminierungen und zur Herstellung von mehr Chancengleichheit haben Katrin Wladasch und Barbara Liegl für Österreich vorgelegt.
Soziale Ausgrenzung
Montag, 17. Mai 2010Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung lädt das Centre for Parliamentary Studies am 29. Juni zu einem internationalen Symposion nach Brüssel. Themen sind u.a. das neue Kommissionspapier “Europa 2020” und Fragen der Armutsbekämpfung in europäischen Rahmen: Abstract and Programme
Die Mitte machts
Montag, 17. Mai 2010Neue Kulturpolitik heute bedeutet, für mehr Gleichheit in der Gesellschaft einzutreten. Außerdem: Gleichheit macht auch glücklich.
Hartz IV – ein Erfolg?
Samstag, 8. Mai 2010Exklusion und Inklusion am Beispiel Hartz IV: Im DeutschlandRadio Kultur diskutierten Claudia Bogedan mit Dr. Ulrich Schneider, Parlamentarischer Wohlfahrtsverband, Holger Schäfer, IW und Dr. Petra Kupka, IAB, über Probleme der Hartz-Reformen und Anforderungen an eine nachhaltige und würdige Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose. Den vollständigen Beitrag der Sendung Wortwechsel vom 05.02.2010 können Sie hier nachhören
Fakten, Fakten, Fakten (3)
Freitag, 7. Mai 2010Der Kongress Shortcuts 2010 ist Teil der EU-Initiative 2010 zu Fragen der sozialen Inklusion, der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Unter dem Titel „Fakten, Fakten, Fakten“ stellen wir unregelmäßig Daten zur zunehmenden sozialen Spaltung in der Gesellschaft zusammen. Frage nicht nur an die Kulturpolitik und Kulturarbeit: wie dagegen anzusteuern. Diesmal: Lebensbedingungen in Europa und die Quoten für Armut und Reichtum in Deutschland.
Die Parallelgesellschaft
Freitag, 7. Mai 2010Dolores Smith geht der Frage nach, wie als benachteiligt geltende Kinder und Jugendliche mit für sie sinnvollen kulturpädagogischen Angeboten erreicht werden können: „Lebenskunst als Ziel“ ist Thema des Kongressforums 4.
Soziale Ungleichheit
Donnerstag, 6. Mai 2010„Nach Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte soll jeder – unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft – Zugang zu Bildung haben. Vergleichsstudien wie PISA oder IGLU zeigen jedoch, dass Bildungserfolg und Bildungsbeteiligung von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen.“, notiert die Sozialwissenschaftlerin Daniela Nold eingangs ihrer Untersuchung zum „Sozioökonomischen Status von Schülerinnen und Schülern“, in dem sie „Ergebnisse des Mikrozensus 2008“ analysiert. Ihr Ergebnis: „Die durchgeführten Analysen zeigen deutlich, dass die Art der besuchten Schule vom sozioökonomischen Hintergrund sowie vom Migrationshintergrund der Schülerinnen und Schüler abhängt und dass sich die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft zwischen den unterschiedlichen Schularten deutlich unterscheidet. Während sozial besser gestellte, bildungsnahe Familien sowie Familien ohne Migrationshintergrund das Potenzial ihrer Kinder stark ausschöpfen, liegen bei bildungsfernen, sozial schwachen Familien sowie Familien mit Migrationshintergrund oftmals Begabungsreserven brach. Soziale Ungleichheiten reproduzieren sich über Generationen hinweg und die Humanressourcen der Gesellschaft werden nicht in optimaler Weise entwickelt und genutzt.“ Weiterlesen beim Bundesamt für Statistik
Keine Überraschung: Exklusion bei Bildung
Sonntag, 25. April 2010Eine weitere Studie, diesmal vom Institut für Demoskopie Allensbach, kommt zu dem Ergebnis, dass das deutsche Bildungswesen sozial wenig durchlässig ist und Stipendien als wenig realistische Fördermöglichkeiten angesehen werden. Abiturienten und Studierende kritisieren deren Vergabe in Deutschland. Die haben Zweifel an der Chancengerechtigkeit in den Auswahlprozessen, sehen deutliche Informationsdefizite zu den Förderangeboten und fordern eine stärkere Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse. Dies sind einige Ergebnisse der Studie “Großer Bedarf – wenig Förderung. Studienfinanzierung 2010″, die Allensbach im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks erstellt hat. Die repräsentative Umfrage unter rund 3.400 Abiturienten und Studierenden wurde im Februar 2010 durchgeführt. Die Studie weiterlesen
InnenWeltenAußenWelten
Sonntag, 25. April 2010Außenseiter kennt die Kunstszene viele. Außenseiterkunst ist eine Szene für sich. (weiterlesen…)
