Bildung

Die Parallelgesellschaft

Freitag, 7. Mai 2010

Dolores Smith geht der Frage nach, wie als benachteiligt geltende Kinder und Jugendliche mit für sie sinnvollen kulturpädagogischen Angeboten erreicht werden können: „Lebenskunst als Ziel“ ist Thema des Kongressforums 4.

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Soziale Ungleichheit

Donnerstag, 6. Mai 2010

„Nach Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte soll jeder – unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft – Zugang zu Bildung haben. Vergleichsstudien wie PISA oder IGLU zeigen jedoch, dass Bildungserfolg und Bildungsbeteiligung von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen.“, notiert die Sozialwissenschaftlerin Daniela Nold eingangs ihrer Untersuchung zum „Sozioökonomischen Status von Schülerinnen und Schülern“, in dem sie „Ergebnisse des Mikrozensus 2008“ analysiert. Ihr Ergebnis: „Die durchgeführten Analysen zeigen deutlich, dass die Art der besuchten Schule vom sozioökonomischen Hintergrund sowie vom Migrationshintergrund der Schülerinnen und Schüler abhängt und dass sich die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft zwischen den unterschiedlichen Schularten deutlich unterscheidet. Während sozial besser gestellte, bildungsnahe Familien sowie Familien ohne Migrationshintergrund das Potenzial ihrer Kinder stark ausschöpfen, liegen bei bildungsfernen, sozial schwachen Familien sowie Familien mit Migrationshintergrund oftmals Begabungsreserven brach. Soziale Ungleichheiten reproduzieren sich über Generationen hinweg und die Humanressourcen der Gesellschaft werden nicht in optimaler Weise entwickelt und genutzt.“ Weiterlesen beim Bundesamt für Statistik

Mehr als Kulturlobbyismus

Montag, 26. April 2010

Kulturpolitik verliert ihre sozialstrukturelle Basis, meint Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft. In Zukunft ist mehr als nur Kulturlobbyismus notwendig.

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Keine Überraschung: Exklusion bei Bildung

Sonntag, 25. April 2010

Eine weitere Studie, diesmal vom Institut für Demoskopie Allensbach, kommt zu dem Ergebnis, dass das deutsche Bildungswesen sozial wenig durchlässig ist und Stipendien als wenig realistische Fördermöglichkeiten angesehen werden. Abiturienten und Studierende kritisieren deren Vergabe in Deutschland. Die haben Zweifel an der Chancengerechtigkeit in den Auswahlprozessen, sehen deutliche Informationsdefizite zu den Förderangeboten und fordern eine stärkere Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse. Dies sind einige Ergebnisse der Studie “Großer Bedarf – wenig Förderung. Studienfinanzierung 2010″, die Allensbach im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks erstellt hat. Die repräsentative Umfrage unter rund 3.400 Abiturienten und Studierenden wurde im Februar 2010 durchgeführt. Die Studie weiterlesen

InnenWeltenAußenWelten

Sonntag, 25. April 2010

Außenseiter kennt die Kunstszene viele. Außenseiterkunst ist eine Szene für sich. (weiterlesen…)

Kultur ohne Grenzen

Mittwoch, 21. April 2010

Angesichts des Bedeutungsverlust der Hochkultur ist die Zeit vielleicht reif für die Durchsetzung des Prinzips Soziokultur, meint Birgit Mandel. (weiterlesen…)

Teilhabe 2010

Montag, 19. April 2010

Über „neue Formen der Teilhabe“ für Kinder und Jugendliche denkt der Pädagoge Allan Guggenbühl nach: „Vor zwanzig, dreissig Jahren waren Kinder und Jugendliche von Spielaktivitäten im Freien, Ausflügen zu Freizeitparks, dem Erforschen einer Höhle oder der Erkundung einer Baustelle fasziniert. Die Welt war klar umrissen, das Schreckliche und Unverständliche verbannt. Die Erwachsenen sahen Kinder und Jugendliche in einem Schonraum, der pädagogisch sinnvoll zu gestalten war. Heikle Themen wurden ausgeschlossen. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen revolutioniert. Die von den Eltern und der Pädagogik gesetzten Grenzen wurden porös oder ganz durchlässig.“  Weiterlesen

Kultur öffnet Welten?

Donnerstag, 15. April 2010

Einen weiten Bogen spannt Rainer Treptow, um über die Weltsprachen von Kino, Film und Musik kulturelle Ein- und Ausschlussmechanismen zu thematisieren.

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Kultur, Schule, Bildung

Donnerstag, 15. April 2010

Bei einem Programm, das Kultur und Schule miteinander in Verbindung bringen will, lohnt es sich, genauer hinzugucken, meint Johannes Bilstein. (weiterlesen…)

Inklusionsfest NRW: Bessere Bildung für alle

Donnerstag, 15. April 2010

Am Mittwoch, den 5.Mai lädt die Elterninitiative „Eine Schule für alle“ zum „Inkluisionsfest NRW“ nach Düsseldorf. Unter dem Motto „Wir feiern die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung – Wir feiern für ein inklusives Bildungssystem – Wir lassen uns nicht mehr überhören!“ Der 5. Mai ist der Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Neben politischen Statements gibt es Rock und Rap für Kinder (Pelemele, Meditias) und jede Menge musikalische Jugendpower aus allen Ecken Nordrhein-Westfalens. Die Initiative kämpft seit mehr als 25 Jahren für Integration von behinderten Kindern in den „normalen“ Schulunterricht. Sie ist auch Teil eines breiten Bündnisses, das eine Kampagne gegen die soziale Selektion im Bildungssystem gestartet hat. Mehr Informationen