Andreas Kämpf zieht seine Kongressbilanz zu „Shortcut Europe“. (weiterlesen…)
Diversity
Teilhabe – ein uneingelöstes Versprechen der Moderne
Donnerstag, 8. Juli 2010Creole NRW
Donnerstag, 20. Mai 20102010 wird zum dritten Mal der „creole NRW“ stattfinden. Dazu sind Bands aus NRW eingeladen, die im Bereich populärer Musik spielen und sich mit der kulturellen Vielfalt im Musikleben von NRW auseinandersetzen. Der Wettbewerb richtet sich altersunabhängig an Musikgruppen, die über Konzerterfahrungen als semiprofessionelle oder professionelle Musiker verfügen und ihren Wohnsitz im Bundesland haben. So groß das Spektrum der kulturellen Vielfalt in NRW ist, so gering ist oft die Kommunikation zwischen den Bands der verschiedenen Stilrichtungen. Bei creole treffen Ensembles und Kulturen aufeinander.
Creole NRW ist Teil des bundesweiten Festivals Creole, bei dem alle zwei Jahre mehr als 2.500 Musiker miteinander antreten – erst in ihren Bundesländern, dann zum Finale in Berlin. Mit dem Musikpreis will der Trägerkreis globale Sounds in und aus Deutschland nachhaltig fördern. Die NRW-Ausscheidung findet zwischen dem 7. und 9. Oktober 2010 im Domicil Dortmund statt.
Städte der Welt
Donnerstag, 20. Mai 2010Im STADTMUSEUM Düsseldorf sind ab dem 29. Mai frühe Farbfotografien aus der Sammlung des Elsässers Albert Kahn zu sehen. Zwischen 1909 und 1931 beauftragte er Fotografen mit der Dokumentation des Lebens in Gesellschaften auf dem ganzen Erde, ob in Marokko, Schweden oder in der Mongolei. Es entstanden dabei rund 72.000 Aufnahmen, darunter die ersten Farbfotografien, aus denen er seine einzigartigen „Archive des Planeten“ zusammenstellte. Das STADTMUSEUM widmet als erstes deutsches Museum dieser einzigartigen Sammlung eine Ausstellung- in Kooperation mit dem Départment des Hauts-de-Seine – Musée Albert-Kahn.
InnenWeltenAußenWelten
Sonntag, 25. April 2010Außenseiter kennt die Kunstszene viele. Außenseiterkunst ist eine Szene für sich. (weiterlesen…)
Kultur öffnet Welten?
Donnerstag, 15. April 2010Einen weiten Bogen spannt Rainer Treptow, um über die Weltsprachen von Kino, Film und Musik kulturelle Ein- und Ausschlussmechanismen zu thematisieren.
Journalistenpreis für Vielfalt
Donnerstag, 15. April 2010Am 29. April gibt die Jury des EU Journalistenpreis „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“ 2009 die Namen der europäischen Preisträger bekannt, die sie aus den nationalen Gewinnern auswählt. Für Deutschland im Rennen sind Kathrin Löther (Süddeutsche Zeitung) und Miriam Christina Opresnik (Hamburger Abendblatt). Ein Sonderpreis ist für Beiträge ausgeschrieben, die sich mit dem Verhältnis von Armut und Diskriminierung beschäftigen. Zeitgleich wird der Wettbewerb 2010 ausgelobt. Mehr Informationen
Diversity Report 2009
Montag, 22. März 2010Der Wiener Buchmarktexperte Rüdiger Wischenbart und Miha Kovac, Professor an der Universität von Ljubiljana und Verleger der Mladinska knjiga Gruppe, dem größten Verlagshaus in Südosteuropa, haben den Diversity Report 2009 herausgegeben, der erneut Daten zum Buchmarkt quer durch Europa zusammenstellt und vor allem Übersetzungen und Lesegewohnheiten untersucht. „Vergleiche zwischen den einzelnen Datensätzen“, so die Autoren, „förderten erhebliche Unterschiede im Einzelnen zutage. Entwicklungen und Trends aber erwiesen sich als weitgehend übereinstimmend, insbesondere wenn übergreifende Flüsse von Übersetzungen oder Vergleiche zwischen Ländern und Regionen angestellt wurden. Während Übersetzungsstatistiken gewiss nicht hinreichend für eine Bemessung kultureller Vielfalt im Sinne der UNESCO Deklaration von 2001 sind, sind sie doch ein wichtiger Indikator.“ Jedenfalls dominiert Englisch den Markt der Übersetzungen mit rund 60 Prozent. Mit Abstand folgen Deutsch und Französisch als Nr. 2 und 3. Am Rande interessant: in Osteuropa liegt der Anteil der englischen Übersetzungen deutlich niedriger.
Cultural Diversity
Montag, 15. März 2010Am 16./17. April findet in Paris ein weiteres UNESCO-Treffen zum Thema Kulturelle Vielfalt statt. Es widmet sich der Beziehung zwischen sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung und der Bekämpfung von Armut. Das Symposion „Funding Culture, Managing the Risk” ist Teil einer Serie, die in 2009 mit dem “UNESCO World Forum on Culture and Cultural Industries“ in Monza und dem Symposion “Culture and Development: a response to the challenges of the future?” in Paris begonnen hat. Zwischen dem 16. März und 6. April organisiert die UNESCO dazu eine Online-Diskussion . Sie soll dazu beitragen, so Françoise Rivière, Assistant Director-General for Culture, Infos zur Sache auszutauschen und erneut das “dynamische Potential kultureller Investitionen für eine nachhaltige Entwicklung, Verringerung von Armut und wirtschaftliches Wachstum deutlich zu machen“. Kulturelle Vielfalt allein macht nicht glücklich, meint dagegen Ayaan Hirsi Ali : „Westliche Feministinnen sollten misstrauisch gegenüber dem Anspruch an kulturelle Vielfalt sein, sofern sie nicht auch im Namen der Kultur unbeabsichtigt Poligamie, Kinderehe, eheliche Vergewaltigung, Ehrenmorde, das Schlagen von Frauen, selektive Abtreibung weiblicher Föten und andere Traditionen rechtfertigen wollen.“
