Die Integration in Deutschland ist „viel besser als ihr Ruf“ und weiter fortgeschritten, als manche(r) denkt – so ein erstes Jahresgutachten von Sachverständigen zum Thema. Die multikulturelle Gesellschaft lebt, aber Probleme bleiben.
Teilhabe
Integration: Besser als ihr Ruf
Donnerstag, 20. Mai 2010Unsichere Zeiten
Donnerstag, 20. Mai 2010Exklusion ist nicht nur eine Sache des Arbeitsmarktes, meint Martin Kronauer. Exklusion ist ein schleichender Prozess. Sie trifft auch den Bürgerstatus und die Teilhabe an Kultur und Bildung.
Existenzminimum sichern
Montag, 17. Mai 2010Das Bundesverfassungsgericht hat über Hartz IV entschieden. Aber missverständliche Formulierungen könnten die politische Ebene ermuntern, die bisherige Linie fortzusetzen, statt die Aufträge des Gerichts für die Zukunft umzusetzen, meint die Duisburger Juristin Helga Spindler . Deshalb kommt es jetzt darauf an, gesichertes Datenmaterial zur Hartz-IV-Wirklichkeit zu sammeln. Weiterlesen
Glückwunsch
Montag, 17. Mai 2010Dieser Tage wird die Schweizer Stiftung Pro Helvetia 70 Jahre alt. Sie wurde 1939 vor allem gegründet, um die Schweizer Kultur vor dem Einfluss der Nazis zu bewahren. Heute sieht Pius Knüsel, der Stiftungschef, ihre Aufgabe vor allem darin, der latenten „Renationalisierungstendenz“ in der Schweiz entgegen zu wirken. Knüsl: „In der Kulturpolitik finde ich das wichtig. Deshalb denken wir, dass gerade der internationale Kulturaustausch grosszügiger ausgestattet werden sollte.“ Zum Jubiläum ist auch das Buch «Zwischen Kultur und Politik. Pro Helvetia 1939 bis 2009» erschienen, für das fünf Historiker in Archiven des Bundes und anderer kulturpolitischer Akteure geforscht haben.
Pius Knüsel wird an dem Abschluss-Gespräch „Kultur für alle: Illusion oder konkrete Utopie?“ von Short Cut Europe 2010 teilnehmen.
Positiv Denken
Montag, 17. Mai 2010Ein Handbuch zur praxistauglichen Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung von strukturellen Diskriminierungen und zur Herstellung von mehr Chancengleichheit haben Katrin Wladasch und Barbara Liegl für Österreich vorgelegt.
Soziale Ausgrenzung
Montag, 17. Mai 2010Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung lädt das Centre for Parliamentary Studies am 29. Juni zu einem internationalen Symposion nach Brüssel. Themen sind u.a. das neue Kommissionspapier “Europa 2020” und Fragen der Armutsbekämpfung in europäischen Rahmen: Abstract and Programme
Die Mitte machts
Montag, 17. Mai 2010Neue Kulturpolitik heute bedeutet, für mehr Gleichheit in der Gesellschaft einzutreten. Außerdem: Gleichheit macht auch glücklich.
Hartz IV – ein Erfolg?
Samstag, 8. Mai 2010Exklusion und Inklusion am Beispiel Hartz IV: Im DeutschlandRadio Kultur diskutierten Claudia Bogedan mit Dr. Ulrich Schneider, Parlamentarischer Wohlfahrtsverband, Holger Schäfer, IW und Dr. Petra Kupka, IAB, über Probleme der Hartz-Reformen und Anforderungen an eine nachhaltige und würdige Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose. Den vollständigen Beitrag der Sendung Wortwechsel vom 05.02.2010 können Sie hier nachhören
Fakten, Fakten, Fakten (3)
Freitag, 7. Mai 2010Der Kongress Shortcuts 2010 ist Teil der EU-Initiative 2010 zu Fragen der sozialen Inklusion, der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Unter dem Titel „Fakten, Fakten, Fakten“ stellen wir unregelmäßig Daten zur zunehmenden sozialen Spaltung in der Gesellschaft zusammen. Frage nicht nur an die Kulturpolitik und Kulturarbeit: wie dagegen anzusteuern. Diesmal: Lebensbedingungen in Europa und die Quoten für Armut und Reichtum in Deutschland.
Soziale Ungleichheit
Donnerstag, 6. Mai 2010„Nach Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte soll jeder – unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft – Zugang zu Bildung haben. Vergleichsstudien wie PISA oder IGLU zeigen jedoch, dass Bildungserfolg und Bildungsbeteiligung von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen.“, notiert die Sozialwissenschaftlerin Daniela Nold eingangs ihrer Untersuchung zum „Sozioökonomischen Status von Schülerinnen und Schülern“, in dem sie „Ergebnisse des Mikrozensus 2008“ analysiert. Ihr Ergebnis: „Die durchgeführten Analysen zeigen deutlich, dass die Art der besuchten Schule vom sozioökonomischen Hintergrund sowie vom Migrationshintergrund der Schülerinnen und Schüler abhängt und dass sich die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft zwischen den unterschiedlichen Schularten deutlich unterscheidet. Während sozial besser gestellte, bildungsnahe Familien sowie Familien ohne Migrationshintergrund das Potenzial ihrer Kinder stark ausschöpfen, liegen bei bildungsfernen, sozial schwachen Familien sowie Familien mit Migrationshintergrund oftmals Begabungsreserven brach. Soziale Ungleichheiten reproduzieren sich über Generationen hinweg und die Humanressourcen der Gesellschaft werden nicht in optimaler Weise entwickelt und genutzt.“ Weiterlesen beim Bundesamt für Statistik
