Grenzfälle, Kulturkate Lübtheen
»Grenzfälle« // Kulturkate Lübtheen

Kultur baut Brücken

 

Die aktive Teilhabe von Geflüchteten am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen – das war das Anliegen der vierzehn Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet, die für den Wettbewerb um den »Innovationspreis Soziokultur« nominiert worden sind. Dieser Preis ist vom Fonds Soziokultur zum achten Mal ausgelobt worden als Anreiz zur Entwicklung von beispielhaften Initiativen und Projektideen. »Flucht und Flüchtlinge« - so lautete diesmal der Themenschwerpunkt für die Projektträger.

Nach Durchführung der nominierten Projekte hat die Jury des Fonds die Projektergebnisse ausführlich begutachtet und die Preisträger ausgewählt.

 

Der mit 10.000 Euro verbundene Hauptpreis geht an

■ die Kunstschule Offenburg für das Projekt  »KorresponDanSe.2.0«

 

Den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Preis erhält

■ der Kulturbahnhof Hitzacker aus Niedersachsen für das Projekt »Stadt unter dem Meer«

 

Den dritten Preis in Höhe von 3.000 Euro bekommt

■ die Arbeitsgemeinschaft Soziokultur Leipzig für ihr Projekt  »Der weiße Fleck«

 

Nach Auffassung der Jury ist es den prämierten Projekten in besonderer Weise gelungen, die interkulturelle Verständigung zwischen Fremden und Einheimischen zu befördern. Künstlerische und kulturelle Arbeit baut Brücken zwischen den Menschen, die das gegenseitige Verstehen erleichtern. Soziokultur ist besonders erfolgreich, weil sie Kultur und Soziales zusammendenkt und die Lebenswirklichkeit der Menschen im künstlerischen Prozess berücksichtigt. Geflüchtete werden dabei in ihrem Schicksal ernstgenommen, um sie kulturell anzusprechen und Raum für eigene Ausdrucksmöglichkeiten zu geben.

 

Die Preisverleihung findet statt am

Montag, dem 10. Dezember 2018 (Beginn: 18.00 Uhr)

in der Reithalle im Kulturforum in Offenburg.

 

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