In Hoyerswerda bringt das Projekt „Eine Stadt tanzt: Entscheidung!“ mit einer eigens entwickelten Tanztheaterproduktion Menschen in der stillgelegten Verkaufsfläche des ehemaligen Karstadt-Gebäudes zusammen. Die historisch und strukturell getrennten Stadtteile Altstadt und Neustadt wurden im Projekt auf künstlerische Weise zusammengeführt und symbolisch verbunden. Durch offene Werkstattformate, Probenphasen, gestalterische Arbeitsgruppen und Beteiligungsformate entstand ein gemeinsames Werk mit Bürger*innen aus allen Teilen und Milieus der Stadt.
"Hoyerswerda wird geliebt, gehasst, belächelt, besungen, bewundert, links liegengelassen oder rechts eingeordnet. [...] Hier prallt Traditionelles auf Progressives, Marktzwänge auf fantastisch anmutende Konzepte. Die über die Jahrzehnte hinweg gestellte Frage: "In was für einer Stadt wollen wir leben?" ist Triebkraft und Diskussionsstoff zugleich."
- Dirk Lienig
Bühnenhandlung „Eine Stadt tanzt“
TV-Moderator MIRKO lädt zur großen Fernsehshow ein. Das Setting ist schillernd, das Thema düster. Hoyerswerda wird immer älter, während immer mehr Menschen die Stadt verlassen. Mirko wirft die provokante Frage in den Raum: Wer tut die ganze Arbeit, wenn die Alten im Ruhestand sind und es keine Jungen mehr gibt?
Antragsteller*in
Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.
Förderprogramm
Allgemeine Projektförderung
Ort
Hoyerswerda, Sachsen
Projektjahr
2026
Themen + Formate
Tanz, Performance, Strukturwandel, Identität
Webseite
kufa-hoyerswerda.de




