© Dirk Lienig

Bühnenvorstellung von eine Stadt tanzt. Eine junge Frau in einem weißen Kostüm steht im Vordergrund.
© Dirk Lienig

In Hoyerswerda bringt das Projekt „Eine Stadt tanzt: Entscheidung!“ mit einer eigens entwickelten Tanztheaterproduktion Menschen in der stillgelegten Verkaufsfläche des ehemaligen Karstadt-Gebäudes zusammen. Die historisch und strukturell getrennten Stadtteile Altstadt und Neustadt wurden im Projekt auf künstlerische Weise zusammengeführt und symbolisch verbunden. Durch offene Werkstattformate, Probenphasen, gestalterische Arbeitsgruppen und Beteiligungsformate entstand ein gemeinsames Werk mit Bürger*innen aus allen Teilen und Milieus der Stadt.

"Hoyerswerda wird geliebt, gehasst, belächelt, besungen, bewundert, links liegengelassen oder rechts eingeordnet. [...] Hier prallt Traditionelles auf Progressives, Marktzwänge auf fantastisch anmutende Konzepte. Die über die Jahrzehnte hinweg gestellte Frage: "In was für einer Stadt wollen wir leben?" ist Triebkraft und Diskussionsstoff zugleich." 

- Dirk Lienig

  • Probe von eine Stadt tanzt. Die Performer tanzen mit Holzstäben.
    © Dirk Lienig
  • Gruppenfoto von Schauspier*innen und Menschen die involviert waren.
    © Stephane Le Breton
  • Vorstellung von eine Stadt tanzt. Ein älterer Mann steht auf der Bühne.
    © Dirk Lienig

Bühnenhandlung „Eine Stadt tanzt“ 

TV-Moderator MIRKO lädt zur großen Fernsehshow ein. Das Setting ist schillernd, das Thema düster. Hoyerswerda wird immer älter, während immer mehr Menschen die Stadt verlassen. Mirko wirft die provokante Frage in den Raum: Wer tut die ganze Arbeit, wenn die Alten im Ruhestand sind und es keine Jungen mehr gibt? 

Antragsteller*in
Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.

Förderprogramm
Allgemeine Projektförderung

Ort
Hoyerswerda, Sachsen

Projektjahr
2026

Themen + Formate
Tanz, Performance, Strukturwandel, Identität

Webseite
kufa-hoyerswerda.de