Auf den Reichtum der Kultur in unserem Land können wir zurecht stolz sein. Doch versteht sich dieser nicht von selbst. Nur wenn wir etwas für die kreative Beteiligung junger Menschen tun, kann Kultur auch in Zukunft lebendig und innovativ bleiben.

Im Rahmen des Nachwuchsprogramms „U25 – Junge Kulturinitiativen“ fördert der Fonds Soziokultur e.V. Projekte, die in ihrem Ideenreichtum auch für sogenannte Boomer wie mich faszinieren und berühren. Sie werden in dieser Ausgabe der Kulturszene präsentiert. Von Kochrezepten für Senioreneinrichtungen, Neuinterpretationen von Kunstwerken jüdischer Künstlerinnen und Künstler aus der NS-Zeit bis hin zu Poetry Slams und einem Kulturfestival im ländlichen Raum: Hier zeigt sich, welche schöpferische Kraft junge Menschen entfalten können. 

Ich möchte dem Fonds Soziokultur e.V. deshalb ausdrücklich für seine Arbeit danken. Er ist ein für die Teilhabe und Teilnahme an Kultur gerade junger Menschen unverzichtbarer Player und bleibt wichtiger Partner des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Im Rahmen der BKM-Initiative „JUGEND.macht.KULTUR 2026“ unterstützt der BKM das bundesweite Programm „U25 – Junge Kulturinitiativen“. 

Mit dieser Jugendinitiative sollen vor allem Programme unterstützt werden, die jungen Menschen Wege zu Kunst, Kultur und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen.

Mit dieser Ausgabe der Kulturszene gewährt uns der Fonds Soziokultur e.V. Einblicke in die Projekte, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurden. Sie wirft damit ein Schlaglicht auf das kulturelle Engagement junger Menschen in all seiner Vielfalt. Die Bandbreite ist beachtlich, die Projekte sind spartenübergreifend und reich an Perspektiven auf die Welt, in der wir leben. Ich danke dem Fonds Soziokultur e.V. und allen Beteiligten für das Engagement und den Einfallsreichtum und freue mich schon jetzt auf die neuen kreativen Projekte, die wir in 2026 erleben werden dürfen.

 

Dr. Wolfram Weimer 
Staatsminister für Kultur und Medien

Quelle: BKM / Kay Herschelmann
Quelle: BKM / Kay Herschelmann