"An meiner Rolle als U25-Jurymitglied gefällt mir besonders, dass der soziokulturelle Mehrwert im Vordergrund steht. 

Wir sind ein vielfältiges Team mit unterschiedlichen Perspektiven und verschiedenen kulturellen Hintergründen. Ich finde es sehr bereichernd, dass ein Teil der Jury derselben Generation angehört wie die Antragsteller*innen.

Als Jurymitglied geht es nicht nur darum zu entscheiden, welche Projekte letztendlich gefördert werden, sondern vor allem darum, Chancen zu geben und Türen zu öffnen. Es geht darum zu schauen, wie wir die Gesellschaft nachhaltig bereichern können, welche Projektanträge vielversprechend sind und wie groß der kulturelle Impact ist, ohne dabei die soziale Komponente außer Acht zu lassen. Ein gutes Projekt sollte aktuell, innovativ und vor allem jung sein, mit dem Interesse, soziale Begegnungen zu stärken und Diskurse zu eröffnen.

Ich empfinde es als Privileg, ein Stück Zeitgeschichte mitgestalten zu dürfen und junge Kulturschaffende bei der Umsetzung ihrer Visionen und Projektideen zu unterstützen.

Es ist sehr wichtig, dass junge Menschen, junge Ideen und ihre Stimmen Gehör finden, denn Kultur zu gestalten ist eine Aufgabe der Gesellschaft und wir sind ein Teil davon."