Am Anfang steht immer die Frage: Wie können wir unsere eigene Geschichte erzählen?
Das Projekt Geschichtenwerkstatt Ruhr bietet marginalisierten Communities einen Raum, ihre eigenen Geschichten abseits offizieller Narrative zu erzählen. Ziel ist es, aus der Praxis für die Praxis zu lernen, gelebtes Wissen zu dokumentieren und eine zugängliche Toolbox für Erinnerungsarbeit zu entwickeln.
Diese Toolbox richtet sich an Menschen, Vereine, Kollektive und Aktivist*innen aus etablierten Strukturen sowie aus kleineren oder informellen Initiativen, und bietet ein praktisches Werkzeug, um Geschichten zu sammeln, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.
Erinnerungsarbeit wird im Projekt als offener Prozess verstanden, der vielfältige Geschichten ermöglicht, die nicht nur von Expert*innen stammen oder starren Chronologien folgen. Das Erzählen eigener Erfahrungen wird als Akt des Widerstands, der Gemeinschaftsbildung sowie der Anerkennung und Wertschätzung verstanden.
Für die Erstellung des Handbuchs Tools to remember wurde eine Reihe von fünf Workshops und öffentlichen Gesprächen organisert, in denen sich jeweils mit einer Methode der Community-basierten Geschichtsarbeit befasst wurde. Die eingeladenen Expert*innen, die seit Jahren mit Communities arbeiten, teilten ihre Erfahrungen, aus denen der Podcast Tools to Remember entstand. In den darauffolgenden Workshops wurden die Methoden praktisch erprobt.
Antragsteller*in
atelier automatique (Gemeinschaft zur Förderung und Vernetzung der freien Künste Bochums e.V.)
Förderprogramm
Allgemeine Projektförderung
Ort
Bochum
Projektjahr
2025
Themen + Formate
Methoden-Workshops, Podcast, Handbuch
Webseite
geschichtenwerkstatt-ruhr.de









